Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis der interdisziplinären Gemeinwohlarbeit

Viele Bewegungen und Institutionen wünschen sich einen Wandel hin zu einem Umgang Miteinander, der von wettbewerbsgesteuerter Entwicklung hin zum kooperativen Dialog in Vielfalt übergeht. Diese Veränderung soll den Mensch und die Gesellschaft in Ganzheit fördern, also nicht nur intellektuell sondern auch emotional, körperlich, spirituell und in sozialen und politischen Beziehungen. Die elizitive Friedensarbeit und Konflikttransformation steht in Verbindung mit einem vielfältigen Schatz an fundierten Methoden, die für soziales und politisches Engagement und pädagogische Arbeit nach ganzheitlichem und systemischem Ansatz enorm hilfreich sind. Auch der Austausch zwischen Wissenschaft (z.B. Friedensforschung) und angewandter Friedensarbeit, Gemeinwohlarbeit, Gemeinwesenarbeit, Gewaltprävention und anderer sozialer Arbeit in diesem Kontext wird durch unseren partizipativen Bildungsimpulse vorangetrieben.

 

   

Im Januar 2016 setzten wir mit dem interaktiven Vortrag: „Peace and Migration. Conflict Transformation at our Fingertips“ einen Startpunkt für einen solchen Austausch in Vorarlberg.

 

Im Oktober 2016 beginnt die Seminarreihe TOOLS FOR PEACEBUILDING, die dieses Anliegen vertieft. Wir starten mit einem Workshop zu den Grundlagen der transrationalen Friedens- und Konflikttarbeit. In drei Tagen widmet wir uns der Auseinandersetzung mit diesem Arbeitsfeld und den Ressourcen, die uns dabei helfen, friedensstiftend tätig zu sein. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, auch mit dem Theater zum Leben ihre Potentiale zu stärken und eine Methode der Konflikttransformation zu erfahren.

 

Im Dezember 2016 findet der Workshop "Mit Gewalt konfrontiert" statt, gefolgt von "Die Kunst der Konfliktkulturarbeit"  im Februar 2017 und "Ich und meine Mitwelt - die inneren Konflikte der Nachhaltigkeit" im April 2017. Genauere Informationen finden sie auf dem Flyer zur Seminarreihe.