Mitwirkende gesucht

 - für ein Forumtheater über Entwicklungszusammenarbeit & Migration

 

„Mit gezielter Unterstützung und Projektpartnerinnen und Projektpartnern vor Ort wollen wir Menschen in wirtschaftlich benachteiligten Gebieten dabei unterstützen, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Nur so könne der enorme Migrationsdruck aus Afrika gelindert werden, so Wallner.“

- Landespressestelle Vorarlberg, 12. September 2017

 

Im Jahr 2015 erreichten vermehrt Geflüchtete die Grenzen Österreichs. Während zu Beginn des Jahres die sogenannte Willkommenskultur großgeschrieben wurde, folgten bald kritische Stimmen, die betonten, dass aus gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gründen nicht allen Ankommenden in Österreich Asyl gewährt werden könne und solle. Die Verschärfungen in den Bereichen Zuwanderung und Asyl wurden unter anderem damit begründet, dass den Menschen in den Herkunftsländern geholfen werden muss. In diesem Zusammenhang sind auch die großzügigen Budget-Erhöhungen des Landes Vorarlbergs für Entwicklungszusammenarbeit zu sehen, während von der Bundesregierung weitere Kürzungen angekündigt sind.

Die Frage ob Migration wirklich verhindert werden kann und soll und welche Rolle das Budget der Entwicklungszusammenarbeit dabei spielen kann, beschäftigt uns. Wie direkt ist der Einfluss der Entwicklungszusammenarbeit auf die Fluchtgründe der in Österreich Ankommenden wirklich? Aus welchen Gründen verlassen Menschen eigentlich ihre Heimat? Welche Herausforderungen stellen sich für die Entwicklungszusammenarbeit? Diesen Fragen soll sich ein Forumtheaterstück widmen, zu dem die Koordinationsstellen für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Vorarlberg und Tirol, sowie der Verein Friedenskraftwerk Vorarlberg einladen.

 

Was ist Forumtheater?

Als Impuls für den Dialog mit unserem Publikum erarbeiten wir mit euch ein Theaterstück. In 8-9 Tagen erforschen wir das oben beschriebene Thema und eure Erfahrungen dazu. Mit Spielen und dem gesammelten gemeinsamen Wissen entwickeln wir eine Szene, in der alle oder ein Teil der Gruppe mitspielt. Dieses Theaterstück gibt einen Einblick in die Herausforderungen des Themas und liefert keine Antworten oder Lösungen. Diese Szene ist dann ein „wissender“ Impuls, der das Publikum zum Mitdenken und Mitmachen anregt.

Unser Forumtheater bringen wir an mehreren Orten auf die Bühne. Es bleibt dabei spannend, weil jeder Abend anders ist. Das Publikum kann Ideen einbringen, mögliche Lösungen ausprobieren und - mit uns gemeinsam - das Problem zu ergründen. Wir wollen möglichst unterschiedliche Menschen aus verschiedenen Bereichen zusammenbringen: Aus der Politik, der Praxis der Entwicklungszusammenarbeit, Zugewanderte und andere „Mitwissende“. So können wir einen ehrlichen Dialog führen, der vielfältiges Wissen zusammenbringt und hoffentlich unsere Perspektiven verändert und erweitert. Sowohl für die SchauspielerInnen als auch für das Publikum braucht es keine Vorkenntnisse im Schauspiel, sondern Erfahrungen und Interesse zum Thema.

 

Wer kann bei der Entwicklung des Stücks mitmachen? 

Wenn du Erfahrungen zum Thema Entwicklungszusammenarbeit (auf politischer Ebene oder vor Ort in den Partnerländern) und / oder als MigrantIn /GeflüchteteR aus dem globalen Süden hast, bist du herzlich zu unserem Infoabend eingeladen. Ehrenamtlich mitzuwirken bedeutet mit uns gemeinsam das Stück zu entwickeln und eventuell auch als SchauspielerIn einen Charakter im Stück darzustellen.

 

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Die Community Radios feiern 20 Jahre

....mit einem wunderbaren Bericht, in dem auch "Salam I like it" portraitiert wird.

 

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Theater zum Leben - Interkultureller Dialog über das Vergeben

1001 Geschichte - von Lebenswegen, fremden Welten und Lichtblicken

Eine neue Sendungsgruppe sorgt für interkulturellen Dialog im öffentlichen Raum. 1001 Geschichte - von Lebenswegen, fremden Welten und Lichtblicken mit Theresa aus Österreich, Murtada aus dem Irak, Marsela aus Bosnien und Roula aus Syrien läuft ab dem 18. Mai alle vier Wochen auf Proton - das freie Radio!

Eine spannende Sendung, die Geschichten von verschiedenen Menschen erzählt: Etwa von der Flucht, von Fremd sein und von gutem Wirken. Gespräche mit Studiogästen und fremden Stimmen auf der Straße und Informationen, aufbereitet von weitgereisten und vielheimischen SendungsmacherInnen, lassen euch eintauchen in die tiefe Welt der Geschichten, die sich vor deiner Haustüre im Ländle treffen.