Frieden ist lebbar: Gesellschaftspolitischer Stammtisch

Aus unserer Podiumsdiskussion am Gesellschaftspolitischen Stammtisch zum Thema "Frieden ist nicht machbar. Aber lebbar.":

https://www.kath-kirche-vorarlberg.at/organisation/ethikcenter/artikel/frieden-bedeutet-frische-luft

Theater zum Leben - Interkultureller Dialog über das Vergeben

1001 Geschichte - von Lebenswegen, fremden Welten und Lichtblicken

Eine neue Sendungsgruppe sorgt für interkulturellen Dialog im öffentlichen Raum. 1001 Geschichte - von Lebenswegen, fremden Welten und Lichtblicken mit Theresa aus Österreich, Murtada aus dem Irak, Marsela aus Bosnien und Roula aus Syrien läuft ab dem 18. Mai alle vier Wochen auf Proton - das freie Radio!

Eine spannende Sendung, die Geschichten von verschiedenen Menschen erzählt: Etwa von der Flucht, von Fremd sein und von gutem Wirken. Gespräche mit Studiogästen und fremden Stimmen auf der Straße und Informationen, aufbereitet von weitgereisten und vielheimischen SendungsmacherInnen, lassen euch eintauchen in die tiefe Welt der Geschichten, die sich vor deiner Haustüre im Ländle treffen.

Bodensee Friedensweg 2018 im Dialog - Rückblick und Perspektiven

 Frieden auf dem Weg

Der internationalen Bodensee Friedensweg ist in der Tradition der Ostermärsche nicht nur eine Demonstration gegen Aufrüstung, Krieg und Ausbeutung. Er steht auch für eine länderübergreifende Zusammenarbeit und Zusammenkunft für ein Anliegen: den Frieden.

Die wissenschaftliche und gesellschaftliche Auseinandersetzung um das Thema Frieden ist in Europa und den USA seit den 80er Jahren vielfältiger geworden. Nicht nur hat der Aspekt der ‚strukturellen Gewalt‘ Eingang in das Friedensverständnis gefunden, auch die systemische und ganzheitliche Weltsicht hat das ‚westliche‘ Friedensverständnis grundlegend verändert. Die in naturnahen Kulturen verbreitetere Erkenntnis, dass Frieden immer nur in Beziehung gedacht und gelebt werden kann und dass eine friedliche Transformation immer auch eine veränderte Haltung in den Beziehungen zu uns selbst und zueinander geschieht, macht sich breit. In einer systemischen Weltsicht kann es ein externalisiertes Objekt der Transformation nicht geben. Die Forderung, die Anderen müssen sich nach unseren Vorstellungen verändern, damit wir endlich Frieden haben, offenbart immer mehr ihren widersprüchlichen Charakter. Dabei stellt sich die Frage, wer denn für wen definieren kann, was Friede bedeutet und mit welchen Mitteln dieser Friede durchgesetzt werden soll. Wir können nicht die Anderen oder das Andere verändern, wir können uns und die Beziehung zueinander verändern und damit Veränderung in unserer Mitwelt bewirken – so die die systemische Antwort auf die Frage, wo eine Friedensarbeit ansetzen kann, die wirklich kooperativ wirken möchte. In Beziehungen sind wir mächtig, in der Trennung sind wir ohnmächtig.

Der Bodensee Friedensweg 2018 spiegelte eine Vielfalt an Zugängen zum Thema Frieden wieder: Er bot Ausdruck für die gemeinsame Betroffenheit und Solidarität mit Menschen auf der ganzen Welt, die an den Folgen von Krieg und Gewalt leiden, einen Versuch, ein gemeinsames Verständnis von friedlichen wirtschaftlichen und politischen Ordnungen zu artikulieren und – die Möglichkeit eine bestimmte Form der friedlichen und konfliktfähigen Beziehungshaftigkeit vorzustellen und zu praktizieren.

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Salam I like it – Die Frequenz der vielen Frieden #11

"Man darf nicht soweit gehen, dass man den Menschen verbietet zu fragen 'Kannst du mir helfen?'" - Friedensbürgermeister Georg Bucher in Bürs im Gespräch mit dem Salam I like it Team: 

https://cba.fro.at/372000

Radiomacher Abdirahman Ali hat übrigens inzwischen einen befristeten positiven Bescheid bekommen. Wir freuen uns mit dir, ein vorläufiges JUHU für das Salam I like it Team und Radio Nabad!